CBD Dosierung: welche ist die richtige für mich? 3 Schritte zur richtigen Anwendung

CBD Dosierung: welche ist die richtige für mich? 3 Schritte zur richtigen Anwendung
Wir haben euch bereits in unserem ersten Blogbeitrag darüber berichtet, dass CBD-Öle in Deutschland legal erwerblich sind. Darüber hinaus habt ihr erste Eindrücke gewinnen können, wobei euch CBD-Produkte im Alltag unterstützen und wofür ihr sie einsetzen könnt. Falls ihr die Themen Ist CBD in Deutschland legal? Natur vs. Gesetz sowie Kosmetikprodukte mit Hanf: Was ist dran am Trend?  in unserem Blog noch nicht entdeckt habt, dann schaut doch gerne hier vorbei.

 

Es freut uns, dass die Dichte an Informationen zu den vielen gesundheitlichen Vorteilen von CBD-Produkten, insbesondere CBD-Ölen, immer mehr zunimmt. Wie genau die CBD-Öl-Dosierung jedoch funktioniert, welche Faktoren hierbei zu beachten sind und bei welchen Beschwerden die CBD-Öl-Dosierung besonders wichtig ist, ist jedoch wenig bekannt. 

Mehr dazu erklären wir dir in diesem Beitrag mit den folgenden Themen und Fragen:

  • Richtige CBD-Öl-Dosierung: was dahintersteckt
  • Dosierung je nach Zweck der Anwendung: Bei welchen Beschwerden hilft wie viel?
  • Welche Faktoren beeinflussen die CBD-Öl-Dosierung?
  • 3 Schritte zur richtigen CBD-Öl-Dosierung

 

CBD-Öl-Dosierung: was dahintersteckt

 

Die richtige CBD-Dosierung zu finden, scheint auf den ersten Blick doch gar nicht zu kompliziert zu sein. Das CBD-Öl wird, je nach Gefühl, angewendet und die entspannende und schmerzstillende Wirkung wird abgewartet – ganz einfach, oder?

Tatsächlich steckt hier ein bisschen Wahrheit drin, denn: Bei der Anwendung von CBD-Produkten wie unseren reichhaltigen Ölen geht es tatsächlich darum achtsam zu sein, in sich hinein zu horchen und zu überlegen, was der Zweck der Anwendung ist, wo die Beschwerden liegen, wie intensiv sie sind und die CBD-Öl-Dosierung entsprechend darauf anzupassen. Dieser Prozess ist jedoch ein in ständiges Probieren und Anpassen, was ein gewisses Maß an Geduld und Selbstreflexion erfordert. So vorzugehen mag für manche eine durchaus nachhaltige Anwendungsmethode sein, insbesondere für ErstanwenderInnen, die den Lerneffekt zur richtigen CBD-Öl-Dosierung brauchen.

Doch wenn es einmal schnell gehen muss?

Es gibt Situationen, in denen wir nicht immer ausreichend Zeit haben, die Dosierung zu planen und die Wirkung aufmerksam abzuwarten. Manchmal überkommt uns der Alltagsstress, Beschwerden treten intensiv auf und rauben uns die Geduld.

Gerade dann ist es wichtig zu wissen, welche Faktoren bei der richtigen Dosierung zu beachten sind und auf welche Faustformeln wir uns verlassen können. (vgl. Quelle)

Oft wirkt der natürliche Wirkstoff der CBD-Öle, Cannabidiol, von Person zu Person ganz unterschiedlich – auch wenn sie die gleiche Körpergröße und das gleiche Geschlecht haben.  Dies liegt an unterschiedlicher Sensitivität auf einige der natürlichen, pflanzlichen Inhaltsstoffe. (vgl. Quelle)

Wichtig ist bei der korrekten CBD-Öl-Dosierung vor allem eines: die überzeugende Qualität des Produktes.

Nur Produkte mit 100% natürlichen, pflanzlichen Inhaltsstoffen profitieren vom Vollspektrum-Extrakt, können so die Kraft des gesamten Pflanzenspektrums entfalten und sind für den Körper gut verträglich, da keine künstlichen Zusatzstoffe die körperliche Anwendung belasten.

Darum: Finger weg von chemischen und synthetischen CBD-Produkten aus unsicherer Herkunft!

Diese führen im Zweifel zu keiner merkbaren Wirkung und belasten schlimmstenfalls euren Organismus zusätzlich mit synthetischen Bestandteilen, die schwerer zu verstoffwechseln sind.

Für die optimale Wirkung und Anwendung empfehlen sich also zertifizierte Produkte aus natürlichen Inhaltsstoffen. Die darin vorkommenden Terpene und Cannabinoide unter­stützen das Zusammen­spiel der wertvollen Inhaltsstoffe und ermöglichen zudem einen größeren Dosierungsspielraum.

Mehrere Studien aus den vergangenen Jahren weisen darauf hin, dass die gewünschte Wechselwirkung zwischen CBD und den verschiedenen Pflanzenwirkstoffen eine höhere biologische Aktivität erzeugt, und zwar erst dann, wenn unterschiedliche Phytocannabinoide wie z.B. CBG, CBN und CBC zusammenkommen. Wer also das gesamte Potenzial von CBD-Produkten wie unseren Ölen ausschöpfen möchte, sollte auf das Vollspektrum-CBD setzen – entsprechende Produkte hierzu findet ihr z.B. in unserem Shop. (vgl. Quelle

 

Dosierung je nach Zweck der Anwendung: Bei welchen Beschwerden hilft wie viel?

 

Es gibt keine allgemeine Empfehlung für die CBD-Öl-Dosierung. Betroffene von Beschwerden wünschen sich jedoch oftmals genau das: eine konkrete Empfehlung für z.B. die CBD-Dosierung zur Behandlung von Migräne, Depressionen sowie für Epilepsie. Doch Studien, wie die im Scielo, dem brasilianischen Journal für Psychiatrie im Jahr 2019 veröffentlichte, (vgl. Quelle) liefern Hinweise darauf, dass im Falle der CBD-Öl-Dosierung viel nicht unbedingt auch immer viel hilft. Das bedeutet, dass gerade AnwenderInnen, die ihre CBD-Menge kontinuierlich steigern, obwohl sie mit dem Wirkergebnis bereits zufrieden sind, hier umdenken müssen.

Obwohl es keine standardisierte Einnahmeempfehlung gibt, existieren mittlerweile einige Richtlinien zur CBD-Öl-Dosierung die in der Regel aus Erfahrungswerten von Betroffenen abgeleitet wurden.

Insbesondere für die CBD-Dosierung bei Beschwerden wie Migräne, Depressionen, Krampfleiden wie Epilepsie sowie einiger weiter Symptome liegen einige Dosierungsempfehlungen vor, dir wir euch im Folgenden gerne näherbringen wollen:

Empfohlene Menge in mg zur Behandlung

0,5 – 20 mg CBD täglich 

20-100 mg CBD täglich 

400 mg CBD täglich 

Art und Dauer der Beschwerden

Schlafprobleme beim Ein- oder Durchschlafen, akuter oder anhaltender Stress, Magenbeschwerden, Durchfall oder Übelkeit

Leichte bis mittelstarke Kopfschmerzen und Migräne (auch akute Anfälle), Schmerzen durch Entzündungen, Angst (auch akute Angstzustände und Panik), Depressionen (auch akute Schübe von intensiver Belastung), Übergewicht, Rheuma, Autoimmunerkrankungen (auch akute Schübe wie z.B. bei Zöliakie), Autismus

Epilepsie, Multiple Sklerose, Krebs, chronische Schmerzen

(vgl. Quelle)

Für ErstanwenderInnen und AnfängerInnen im Umgang mit CBD-Produkten, insbesondere der Öle, empfiehlt sich eine schrittweise Annäherung an die richtige CBD-Öl-Dosierung. Hier sollte zunächst mit einer geringeren Menge CBD begonnen werden und ein langsames Herantasten an die ideale Menge des pflanzlichen Extraktes stattfinden. Einige Hinweise raten hier zu einer Einnahme von drei Mal täglich einem Tropfen CBD. Ist das Extrakt gut verträglich und das Wirkergebnis ist zufriedenstellend, aber die Beschwerden noch nicht vergangen, so kann die Dosierung im Idealfall wöchentlich gesteigert werden.

 

Welche Faktoren beeinflussen die CBD-Öl-Dosierung?

 

Erste Erkenntnisse zum Unterschied von CBD-Öl in der Wirkung und Dosierung liefert eine Studie, die bereits 2010 im British Journal of Pharmacology (vgl. Quelle) veröffentlich wurde.

Hierbei geht es um den Wirkungsunterschied von Cannabinoiden je nach Geschlecht. Es wird angenommen, dass sowohl verhaltensbezogene, z.B. Schlaf-, Ess- oder Bewegungsverhalten, als auch hormonelle Unterschiede zwischen Frauen und Männern die Wirkung von CBD beeinflussen können. In Übereinkunft mit einigen Studienergebnissen lässt sich festhalten, dass bei Männern häufiger eine physiologische Wirkung von CBD (Energiegleichgewicht, Nahrungsaufnahme etc.) bemerkbar macht, wohingegen bei Frauen eher eine Wirkung bezogen auf Stimmungsstörungen und Spannungen auftraten.

Die Forschung zur Wirkung von CBD, insbesondere zum Geschlechterunterschied, befindet sich jedoch aufgrund von mangelnder internationaler Aufmerksamkeit und fehlender Subventionen noch im Frühstadium, weswegen Wirkzusammenhänge zunächst angenommen, aber noch nicht verifiziert werden konnten. Umso besser also, dass du dich informierst – das erhöht den Druck auf die Notwendigkeit weiterer, aktueller Forschungsbestrebungen in diesem Zusammenhang!

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der CBD-Öl-Dosierung: Größe und Gewicht.

Wir kennen diesen Effekt auch von anderen Dingen: In der Nahrungsmittelaufnahme, insbesondere beim Verzehr von Kohlehydraten oder in der Dosierung verschiedener Medikamente: die Größe und das Gewicht sind hier entscheidend.

Trainierte MarathonläuferInnen benötigen wesentlich mehr Kohlehydrate als Büromenschen. Unterschreitet oder übersteigt die konsumierte Menge das körperliche Verhältnis stark, so wird aus Genuss schnell ein Mangel oder Übermaß oder aus einer Medikation schnell eine Unter- oder Überdosierung. Ähnlich verhält es sich auch mit der richtigen CBD-Öl-Dosierung.

Die Faustregel hierbei: Je mehr du wiegst, desto größer sollte die Menge an CBD sein.

Der Wirkstoff des CBD wirkt aus einer Interaktion mit unseren Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems. Um hier anzusetzen, muss die Verbindung jedoch zuerst den langen Weg durch unseren Körper antreten. Hierbei wird angenommen, dass die Effizienz, mit der CBD von unserem Organismus aufgenommen und verstoffwechselt wird, maßgeblich von unserer Größe und unserem Gewicht abhängig ist. (vgl. Quelle)

 

Das Alter spielt keine Rolle – oder etwa doch?

 

An einigen Stellen haben wir in diesem Beitrag bereits unseren Stoffwechsel angesprochen, der die Aufgabe hat, die Nahrung, die wir zu uns nehmen, in verwertbare Einzelteile aufzuspalten. Nicht anders funktioniert dieser Prozess des Stoffwechsels auch bei der Aufnahme der Cannabinoide.

Wie schnell dieser Prozess abläuft, hängt von unserem Alter ab. Wie viele Prozesse in unserem Organismus verlangsamt sich auch unser Stoffwechsel mit zunehmendem Alter. Aber keine Sorge! Das ist nichts furchtbar schlimmes, sondern einfach der natürliche Lauf der Dinge, dem wir mit ein bisschen Ahnung darüber einfach unter die Arme greifen können. Je älter du also bist, desto mehr Vorlaufzeit benötigt dein Organismus, um die wertvollen Cannabinoide zu absorbieren und aufzuspalten. Es dauert also mitunter ein Weilchen länger, bis sich die gewünschte Wirkung des CBD bei dir bemerkbar macht. Gib dir Zeit und plane vor: Wenn du schon weißt, dass du auf eine belastende Situation triffst oder dir eventuell eine Behandlung bevor steht, warte nicht erst bis zum Eintreten möglicher Symptome, sondern nimm deine CBD-Öl-Dosierung so vor, dass die Wirkung zum gewünschten Zeitpunkt einsetzt! (vgl. Quelle)

  

3 Schritte zur richtigen CBD-Öl-Dosierung

 

Jetzt hast du ganz viel über die richtige Dosierung erfahren und neues Wissen erlangt, wie für dich die CBD-Öl-Dosierung gut funktionieren kann.

Zum Schluss möchten wir dir noch eine ganz simple Anleitung mit an die Hand geben, an die du dich halten kannst, wenn du neu auf dem Gebiet bist, oder es einmal schnell gehen muss wie z.B. im Fall eines akuten Migräne- oder Krampfanfalls wie Epilepsie.

Doch vorab: Laut einer Studie der WHO kannst du CBD nicht überdosieren, es sind keine schädlichen Auswirkungen oder Überdosierungen bekannt!

Schritt 1:

Stelle dir folgende Fragen:

  1. Wie geht es mir gerade?
  2. In welcher Situation befinde ich mich?
  3. Wofür möchte ich CBD einnehmen?
  4. Wie intensiv sind meine Beschwerden?

Nach dem du diese Fragen für dich im Kopf durchgegangen bist, kannst du dich an der Tabelle orientieren, die wir dir weiter oben im Beitrag vorgestellt haben. Behalte dabei immer im Kopf, dass du dich ebenfalls langsam an die für dich richtige Menge CBD herantasten kannst und deine Menge je nach Art und Intensität der Beschwerden gesteigert werden sollte.

Schritt 2:

Welches Produkt passt am besten für deinen Anwendungswunsch?

Vielleicht möchtest du CBD-Produkte äußerlich anwenden, z.B. bei spröder, trockener oder rissiger Haut. Dann empfiehlt sich beispielsweise eine Lotion oder Creme, die das Vollspektrum der Hanfpflanze nutzt.

Du kannst CBD aber auch bei innerlichen Beschwerden wie Unruhe, Kopfschmerzen oder Übelkeit einsetzen. In diesem Fall empfiehlt sich ein CBD-Öl als Tropfen in der Darreichungsform. Welches Öl für dich am besten geeignet ist, kannst du z.B. über den Geschmack herausfinden. Wie CBD-Öl schmeckt hängt immer vom Trägeröl ab. Hanfsamenöl eignet sich als Trägeröl hierfür optimal, da es geschmacklich die natürlichen Inhaltsstoffe der Hanfpflanze ideal unterstreicht. Welches Öl als Trägeröl fungiert, kannst du bei guten Herstellern und Shops immer nachlesen.

Schritt 3:

Beobachte dein Dosierungsverhalten – wie viele Tropfen hast du zum ersten Mal eingenommen? Nach welchem Zeitraum hast du die einsetzende Wirkung gespürt?

Vielleicht hilft es, dir hierzu Notizen zu machen oder ein kleines „Tagebuch“ zu führen, damit du deine Dosierung besser kontrollieren und nachvollziehen  undsie anschließend besser an deinen Zweck anpassen kannst.

Erhöhe deine Dosis nicht jeden Tag, sondern gib deinem Körper die Zeit, einen CBD-Grundspiegel aufzubauen und zu lernen, mit diesem umzugehen.

Nach einer Woche kannst du ein erstes Zwischenfazit für dich ziehen und deine optimale Dosis gegebenenfalls hierauf anpassen. Lasse dich hierbei nicht entmutigen, falls du nicht sofort eine Veränderung spürst! Bis eine gewünschte Wirkung erzielt wird, kann es mitunter einige Wochen dauern.

Lege dir unterschiedliche Kategorien an, bei denen du CBD zum Einsatz bringst.

Möglicherweise möchtest du CBD sowohl bei Übelkeit als auch bei einer Migräne einsetzen. Nimm nicht für alle Beschwerden die gleiche Menge! Es hilft, wenn du dir deine Beschwerden einzeln notierst und dir einen spezifischen Einnahmeplan erstellst. So kannst du immer darauf zurückgreifen und nachvollziehen, für welchen Zweck der Anwendung dir welche Dosis guttut!

 

Wir wünschen dir alles Gute und ein gesteigertes Wohlbefinden mit dem Einsatz und der richtigen CBD-Öl-Dosierung! Du hast Fragen? Dann schau doch mal in unseren FAQs vorbei.

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2 Kommentare


  • David

    Gar nicht so einfach die richtige Dosierung für sich zu finden! Ich werde die Schritte auf jeden Fall mal ausprobieren. Danke und weiter so.


  • Janina

    Vielen Dank für den Blogpost! Das hat mir wirklich sehr geholfen :-)


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