Nebenwirkungen von CBD

Nebenwirkungen von CBD

Wir haben uns für euch in der Community umgehört und wollten wissen: Welche Fragen und/oder Vorurteile habt ihr zum Thema CBD?

Uns haben viele Fragen und Bedenken rund um CBD Öl und Nebenwirkungen von CBD aus der Community erreicht: 

  • Können durch CBD Öl Nebenwirkungen auftreten?
  • Macht CBD müde und benommen?
  • CBD Tropfen während der Schwangerschaft – geht das?
  • Ist CBD gut verträglich?
  • Welchen Produkten kann ich vertrauen?

Die Fragen aus unserer Community nehmen wir zum Anlass und klären auf über mögliche Nebenwirkungen, woher diese kommen könnten und wie man ihnen entgegenwirken kann.

Mehr zu diesem Thema erklären wir euch in diesem Beitrag mit den folgenden Themen:

  • CBD Öl/Tropfen Nebenwirkungen:
    • Benommenheit, Schläfrigkeit
    • Mundtrockenheit
    • Verminderung des Appetits
    • Durchfall
    • Erhöhter Augeninnendruck
    • Senkung des Blutdrucks
    • Schwierigkeiten in der Schwangerschaft 
  • CBD Öl/Tropfen: Nebenwirkungen versus Qualität

  

CBD Öl/Tropfen: Nebenwirkungen

 

In unserem letzten Blogbeitrag haben wir euch bereits darüber aufgeklärt, dass laut der WHO-Studie CBD nicht überdosiert werden kann und es auch infolge der Einnahme einer hohen Dosis an CBD nicht langfristig zu bedenklichen Nebenwirkungen kommen kann. Die WHO kommt in ihrem critical review zu dem Schluss, dass Cannabidiol allgemein sehr gut verträglich ist und stufte CBD offiziell als unbedenklich ein. Laut der WHO stellen die pflanzlichen Wirkstoffe keine Gefährdung für die Volksgesundheit dar. Zudem provoziert CBD keine mentale oder körperliche Abhängigkeit.

Soweit die Studienlage.

Dennoch steckt die pharmakologische Erforschung von CBD noch in den Kinderschuhen.

Mögliche Nebenwirkungen sind daher bislang wenig erforscht und nicht hinreichend nachweisbar.

Wir haben euch zudem in der Vergangenheit hier in unserem Blog schon öfter darauf hingewiesen, dass CBD von Mensch zu Mensch unterschiedlich wirkt – ebenso wie alle anderen pflanzlichen oder synthetischen Wirkstoffe, da jeder Organismus ganz individuell aufgebaut ist und reagiert.

Vieles, was derzeit über die Wirkung sowie auch die Nebenwirkungen von CBD Öl bekannt ist, geht zurück auf die Erfahrungswerte verschiedener AnwenderInnen.

Nachstehende Nebenwirkungen sind bislang nach der Einnahme von CBD Öl von verschiedenen Menschen beschrieben worden:

  • deutlich verstärktes Beruhigungsgefühl, Müdigkeit, Schläfrigkeit
  • Mundtrockenheit
  • Verminderung des Appetits
  • Durchfall
  • Erhöhter Augeninnendruck
  • Senkung des Blutdrucks
  • Schwierigkeiten bei der Schwangerschaft

Auf diese möglichen Nebenwirkungen möchten wir im folgenden Abschnitt einmal genauer eingehen und euch erklären, wodurch diese ausgelöst werden und wie bedenklich sie sein könnten.

 

Deutlich verstärktes Beruhigungsgefühl/Benommenheitsgefühl

 

Das verstärkte Gefühl der Schläfrigkeit, Benommenheit oder auch Müdigkeit ist von den oben aufgeführten möglichen CBD Öl Nebenwirkungen das wohl am ehesten bekannte und am häufigsten diskutierte.

Verschiedene AnwenderInnen berichten davon, dass bei ihnen insbesondere nach der Einnahme deutlich erhöhter Dosen an CBD ein Gefühl der Benommenheit und Schläfrigkeit aufgetreten ist, doch die klinische Nachweisbarkeit dieser Nebenwirkung blieb bisher aus.

Dieses Gefühl könnte auf die entspannende und entkrampfende Wirkung von CBD zurückzuführen sein.

Vor allem bei AnwenderInnen, die sich vor der Einnahme von CBD in einer dauerhaft erhöhten Anspannungssituation befinden, kann das plötzliche Nachlassen der körperlichen und geistigen Anspannung zunächst ungewohnt und daher beunruhigend wirken.

Häufig ist jedoch für ein kurzfristig unerwünschtes oder erhöhtes Gefühl der Benommenheit oder Schläfrigkeit eine zu hohe Dosierung des CBD Öls bzw. des Wirkstoffs verantwortlich, die nicht an den eigenen Körper angepasst ist.

Daher ist es besonders wichtig, die CBD Dosis langsam zu steigern, achtsam zu sein und auf den eigenen Körper zu hören.

Wie ihr in 3 ganz einfachen Schritten zu eurer richtigen CBD Öl Dosierung findet, könnt hier hier (Hyperlink einfügen zu Dosierungs-Artikel) nachlesen.

 

Mundtrockenheit

 

Ein trockenes Gefühl im Mund- und Gaumenbereich wird von einigen AnwenderInnen ebenfalls als ein Symptom der CBD Öl Nebenwirkungen beschrieben.

Einerseits kann dies damit zusammenhängen, dass Öle auf Hanfölbasis „bitter“ schmecken und dadurch das Durstgefühl auslösen.

Zudem wirkt CBD auf unser körpereigenes Endocannabinoid-System und hat Einfluss auf die Cannabinoid-Rezeptoren, die unter anderem auch für die Speichelherstellung unseres Organismus verantwortlich sind.

Daher könnte die Wirkung von CBD zu einer Reduktion des Speichelflusses führen. 

Dieser Effekt tritt jedoch nur kurzfristig nach der Anwendung von CBD auf und ihr könnt ihm ganz leicht entgegenwirken, indem ihr ausreichend trinkt.

Für AnwenderInnen, die im Alltag ohnehin Schwierigkeiten mit der Aufnahme von genügend Flüssigkeit haben, könnte dieser Effekt also auch durchaus angenehm sein, da infolge dessen mehr getrunken wird.

 

Verminderung des Appetits

 

Da CBD krampflösend und antiemetisch (Brechreiz mindernd) wirkt, wird CBD Öl oft bei Magen- und Darmbeschwerden und Erbrechen angewendet.

Als Begleiterscheinung dieser Wirkung soll CBD laut einigen Berichten daher ebenfalls appetithemmende Effekte haben.

Oft wird CBD deshalb auch bei der Behandlung von Übergewicht eingesetzt oder im Rahmen einer Diät als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen.

In diesem Zusammenhang wird die Nebenwirkung der Verminderung des Appetits von den AnwenderInnen natürlich als positiv wahrgenommen.

Bei kurzfristigen oder chronischen Erkrankungen mit teilweise schweren Verläufen, bei denen die Betroffenen oft stark an Gewicht verlieren und ohnehin eine Appetitlosigkeit verspüren, sollte jedoch von der akuten Einnahme von CBD erst einmal abgesehen werden. CBD sollte grundsätzlich zur Steigerung des geistigen und körperlichen Wohlbefindens angewendet werden, daher ist es ratsam, etwaige Erkrankungen nachhaltig auszukurieren, um sich danach wieder gestärkt und gesund dem eigenen Wohlbefinden widmen zu können.

 

Durchfall

 

Wie im letzten Absatz beschrieben, wird CBD in der Regel gegen Magen- und Darmbeschwerden sowie Durchfall und Erbrechen eingesetzt.

Wieso sollte die Einnahme von CBD dann zu Bauchschmerzen oder Durchfall führen? Ist das nicht ein Widerspruch in sich?

Erst einmal: CBD eignet sich sogar sehr gut dazu, Beschwerden im Zusammenhang mit dem Magen- und Darmtrakt zu lindern, da es entspannend und krampflösend wirken kann.

Zwei Faktoren könnten hierbei jedoch dafür entscheidend sein, dass einige der AnwenderInnen trotzdem davon berichten, Probleme mit Bauchschmerzen und Durchfall nach der CBD Öl Einnahme zu haben.

Eine erhöhte oder unangemessen hohe Dosierung von CBD kann die sonst so erwünschten Effekte der Entkrampfung und Entspannung gegebenenfalls verstärken, sodass sich die Einnahme auf die natürlichen Kontraktionsbewegungen des Darms auswirken könnte.

Unter Umständen könnte dies kurzfristig zu einem häufigen Toilettengang führen.

Ganz einfacher Tipp, um dieser Nebenwirkung zuvorzukommen: Die Dosierung des Wirkstoffs an die körperlichen Voraussetzungen anpassen und die Dosis nur langsam steigern.

Der zweite vermutete Faktor ist, dass sich der Körper zunächst an die Einnahme von CBD gewöhnen muss und temporär mit Unverträglichkeitserscheinungen reagiert.

Es handelt sich aber hierbei um milde Begleiterscheinungen, die nicht zwangsläufig den Abbruch der Einnahme zur Folge haben müssen.

Im Idealfall testet ihr euch also langsam an die für euch richtige und gut verträgliche Menge von CBD ran.

 

Erhöhter Augeninnendruck

 

Im wissenschaftlichen Journal Science Daily der University of Indiana wird eine Studie der WissenschaftlerInnen Makin et. al. zitiert, in welcher die Auswirkungen von CBD und THC auf den Augeninnendruck unter Laborbedingungen an Mäusen getestet wurden. Laut dieser Untersuchung scheint der Wirkstoff CBD den Druck im Auge der Mäuse tatsächlich zu erhöhen, was darauf hindeutet, dass die Verwendung des Wirkstoffs bei der Behandlung von Glaukomen den Zustand verschlechtern könnte.

Für Glaukom-PatientInnen, die infolge dieser Erkrankung unter einem erhöhten Augeninnendruck leiden, ist es daher absolut ratsam, die Einnahme oder Anwendung von CBD Produkten im Vorhinein mit ihren ÄrtzInnen intensiv abzuklären.

Negative Effekte von CBD auf den Druck im Auge sind bei gesunden Menschen bislang nicht bekannt.

 

Senkung des Blutdrucks

 

Der klinische Nachweis, dass CBD sich auf den Blutdruck auswirkt, liegt bislang nicht eindeutig vor.

Einige wenige AnwenderInnen berichten jedoch davon, dass sich ihr Blutdruck nach der Einnahme von CBD gesenkt hat, was wiederum zu einem Gefühl von Müdigkeit führte.

Es ist jedoch nicht bekannt, wie hoch die Menge an CBD war, welche die betroffenen AnwenderInnen zu sich genommen haben.

Es ist davon auszugehen, dass eine angemessene Menge an CBD in der Regel nicht zu Schwierigkeiten mit dem Blutdruck führt.

Sehr große Mengen an CBD könnten unter Umständen zu einem geringen Abfall des Blutdrucks führen und zwar dann, wenn das Cannabidiol in den Blutkreislauf eindringt. 

Solltet ihr also Probleme mit eurem Blutdruck haben, dann ist es ratsam eure Werte nach der Einnahme von CBD zu kontrollieren und im Blick zu behalten. So bekommt ihr ein gutes Gefühl dafür, ob CBD bei euch zu einer Absenkung des Blutdrucks führt.

Bei Herzrasen im Zusammenhang mit Angst- oder Panikgefühlen hingegen könnte CBD jedoch durchaus beruhigend und daher positiv auf diese Beschwerden wirken. 

 

Schwangerschaft

 

Eine Schwangerschaft ist immer ein körperlicher Ausnahmezustand – im positivsten Sinne! Es ist eine ganz besondere Zeit im Leben der Frauen und auch im Leben der Angehörigen.

Jede Schwangerschaft ist individuell und natürlich können hierbei auch körperliche oder psychische Beschwerden auftreten. Viele kennen z.B. das Problem der Morgenübelkeit, vor allem in den ersten Monaten einer Schwangerschaft.

Daher wird Schwangeren gelegentlich auch zur Einnahme von CBD geraten.

Es liegen jedoch einfach viel zu wenig Erkenntnisse über die Auswirkungen von CBD bei Schwangeren vor und es herrscht mitunter auch Uneinigkeit darüber, ob CBD kurzfristig oder langfristig negative Auswirkung auf eine Schwangerschaft haben könnte.

Vermutet wird, dass durch die Auswirkung des Cannabidiols auf die körpereigenen Proteine die Entwicklung der Plazenta gestört werden könnte. 

Dies gilt ebenfalls für die Stillzeit, doch auch hierfür liegen keine belastbaren Studienergebnisse vor.

Falls eine Einnahme von CBD Öl während einer Schwangerschaft in Betracht gezogen wird, sollte dies in jedem Fall vorher mit einer*m Ärztin/Arzt intensiv abgeklärt werden!

  

CBD Öl/Tropfen: Nebenwirkungen versus Qualität

 

Nebenwirkungen von CBD werden vor allem dann riskiert, wenn auf günstige oder minderwertige CBD Produkte zurückgegriffen wird. Bei diesen Produkten werden vielfach billigste Herstellungsverfahren verwendet, die Produkte werden mit synthetischen Zusatzstoffen angereichert und gestreckt, die dann im schlimmsten Fall negative körperliche Reaktionen auslösen können. Diese Produkte und Hersteller greifen zudem nicht auf Vollspektrum-Öle zurück, was bedeutet, dass sie nur geringste Mengen an Wirkstoffen beinhalten, sodass eine positive Wechselwirkung der reichhaltigen natürlichen Wirkstoffe überhaupt nicht möglich ist.

Achtet daher beim Kauf eurer CBD Produkte immer auf qualitativ hochwertige Inhaltsstoffe, am besten in Bio-Qualität und auf Vollspektrum-Öle, damit ihr die CBD Produkte unbedenklich anwenden könnt. 

  

Ihr habt Fragen? Dann schaut doch mal in unseren FAQs vorbei.

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Herzlichst

Euer Team von Pakalolo


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